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SV Walasco Egg
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Die egger und freunde jo gonz genau


brauchn keine freunde! das team ist wichtig!! und da sind wir alle freunde!!


Erfolgreiche Mannschaften haben auch keine Freunde....Das ist nun mal der Neid!!!


Also man kann durchaus sagen, dass der SV Egg Freunde in der 1 A hat. Und auch wenn nicht, dann haben wir es durch eine gute sportliche Leistung verdient.


BAYERN hatt auch keine freunde:)


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KM Köstenberg vs. Egg 3:3 (1:2) - Meisterschaftsfinale

Veröffentlicht von FM (fip) am 13/06/2011
News >>

 

Disziplinierte Leistung reicht zum benötigten Punktegewinn- SV EGG ist Meister!
 
Der Schnauzer der ist weg!
 
DSG Union Köstenberg vs. SV Walasco Egg , der 30. und letzte Spieltag in der 2. Klasse B hatte es in sich. Die Ausgangslage war klar, der Sieger wäre Meister, dem Verlierer drohte Platz 3, und somit ein doch enttäuschendes Ende einer für beide Mannschaften hervorragenden Saison. Während dem Tabellenführer aus Egg ein Unentschieden reichen würde, könnte dies für die Heimmannschaft bereits zu wenig sein (St. Jakob konnte am letzten Spieltag  in dieser Saison einen Aufstiegsplatz ergattern).
 
Mit Tröten und Trommeln bewaffnet, sorgte vorallem der Egger Anhang für eine Stimmung, die der Ein oder Andere Bundesligaverein in dieser Form noch nicht erlebt hat. 750 teils enthusiastische Zuschauer unterstrichen die Wichtigkeit dieser Partie und pünktlich um 18.00 Uhr eröffnete Schiedsrichter Krassnitzer (mit 2 Assistenten - eine Seltenheit in dieser Liga!) die Partie. Im Vergleich zur Vorwoche verzichtete Trainer Sturm auf den schnellen, wieselflinken Kuri und brachte an seiner Stelle den robusteren Stürmer Janschitz. Des Weiteren fand Marko Christoph (nach Schonung) den Weg zurück in die Startelf (für Hopfgartner) und Goalie Millonig war nach überstandener Rotsperre wieder zwischen den Pfosten zu finden. Der EL CLASICO (O-Ton des Stadionsprechers von Köstenberg) war eröffnet und begann gleich mit einem Paukenschlag. 6.min, Eckball für die Gailtaler ( normalerweise ja nicht die große Stärke der Egger)- am kurzen Pfosten stand Landsfeldt, der Däne schraubt sich hoch und sein wuchtiger Kopfball schlägt im kurzen Eck ein. Köstenberg zeigte sich durch den frühen Rückstand aber keineswegs geschockt und nur 4 Minuten später gelang der Ausgleich. Eckball auf der anderen Seite, Gollner verwandelte ebenfalls aus kurzer Distanz mit Köpfchen, eine Kopie des Führungstreffers! Die Ausgangssituation war wieder hergestellt - alles beim Alten!
Nun entwickelte sich das von vielen im Vorfeld erwartete Spiel, hüben wie drüben kaum Torszenen, was nur die disziplinierte Leistung beider Mannschaften, vorallem in der Defensive, wiederspiegelte. Köstenberg versuchte mit Kick and Rush zum Erfolg zu kommen und auch der SV Egg probierte erst gar nicht auf diesem kleinen Platz groß zu kombinieren. Wenn aus dem Spiel heraus nichts geht, dann sind es halt oft die Standardsituationen die für Gefahr sorgen - so auch hier. 33 Minute: Freistoß für den Leader! Ein Fall für Kapitän Tscheliessnig Mario, der einen satten Schuss Richtung Tor abgab. Vom Tormann aus gesehen schlug der nicht unhaltbar erscheinende Ball im unteren rechten Eck ein! 1-2 der neue Spielstand und die Heimmacht Köstenberg (keine Niederlage in dieser Saison) wirkte angeschlagen. In einer überraschend fair geführten Partie verteilte Schiri Krassnitzer die ersten gelben Karten erst in Minute 37 nach einem eher harmlosen Disput zwischen Kapitän Tscheliessnig und Union Verteidiger Kupper. Einmal sollte es in Hälfte eins noch gefährlich werden, doch Tormann Millonig klärte souverän und so ging es mit 1-2 aus Sicht der Heimischen in die Kabine.
 
Unverändert starteten beide Mannschaften Hälfte zwei, wobei Köstenberg Trainer Leininger schon nach wenigen Minuten den ersten Wechsel durchführte. Die Heimischen mussten kommen, es gelang weiter nicht den Tabellenführer ernsthaft in Bedrängniss zu bringen. Im Gegenteil, wenn etwas ging, dann auf Seiten des Auswärtsteams, doch blieben Torchancen weiterhin Mangelware. Nach einer knappen Stunde war der Arbeitstag für Janschitz beendet und mit der Einwechslung von Kuri Kevin gab Trainer Willi Sturm die Marschrichtung vor, Egg wollte kein Tor mehr kassieren und über Konter die Entscheidung herbeiführen. 61 Minuten waren gepielt, da ließ Alen Martinovic die "windische" Fangemeinde erneut jubeln. Köstenberg brachte den Ball nicht weg und der Mittelfeldspieler erzielte per Dropkick das 3-1. Die Partie schien entschieden und die ersten Meistergesänge auf der Tribüne wurden angestimmt. Eine Viertelstunde vor dem Ende wurde eine nie hochklassige Partie aber noch einmal spannend. Wie aus dem nichts bekamen die Heimischen noch einmal die Chance und nützten diese eiskalt. Ein Schuss aus zweiter Reihe wurde von Tormann Philip Millonig ausgelassen und Falle Anton verwandelte den Abpraller zum Anschlusstreffer. Nur drei Minuten später schlug es erneut im Tor der Egger ein. Eine Flanke von links wurde immer länger und der alleingelassene, eingewechselte Ulbing konnte am langen Pfosten aus kurzer Distanz ungehindert einköpfen.
 
Spannung pur für die letzten 12 Minuten?
 
Nein, denn Köstenberg war nicht mehr in der Lage das Tor der Gäste ernsthaft in Bedrängniss zu bringen. Überdies schwächte sich die Heimelf kurz nach dem Ausgleich mit einer gelb-roten Karte selbst und so plätscherten die letzten Minuten ohne nennenswerte Aktionen herunter.
 
Nach dem Schlusspfiff brachen scheinbar alle Dämme. Spieler, Trainer und Fans lagen sich in den Armen und es wurde ausgelassen gefeiert. Das erste Mal in seiner Geschichte ist der SV EGG Meister und wird nächstes Jahr hoffentlich weiterhin mit erfrischendem und attraktivem Fussball die 1.Klasse bereichern.
 
Mit dem Fanbus ging es danach zurück nach Latschach,wo noch bis tief in die Nacht hinein gefeiert wurde. Für den Höhepunkt der Meisterfeier (die auch 2 Tage später noch andauerd) sorgte nicht zuletzt Trainer Willi Sturm, der wie versprochen, bis auf weiteres auf seinen geliebten Schnauzer verzichten muss. "Es hat keinen Zweck, der Schnauzer der muß weg"! Kurioserweise wurde er seit der vielbejubelten Rasur nicht mehr gesehen!
 
Man kann dem Trainer und der Mannschaft nur zu einer grandiosen Saison gratulieren! Möge es in dieser Gangart weitergehen.
 
PS: Dieser Bericht erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, befand sich doch der Schreiber selbst inmitten der großen Feiergemeinde, und so ist es durchaus möglich, dass das ein oder andere Detail auf diesem Wege verloren ging.

Zuletzt geändert am: 13/06/2011 um 15:41

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